26 VERLETZTE BEI KELLERBRAND IM HOCHHAUS !! FEUERWEHR HOLTE BEWOHNER ÜBER STECKLEITERN INS FREIE IN NETTETAL !! 8.2.10
In Nettetal im Kreis Viersen sind in der Nacht 26 Bewohner, darunter elf Kinder, eines Hochhauses mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert worden. Aus noch unklaren Gründen war im Keller ein Feuer ausgebrochen. Durch den entstanden Rauch war den über 50 Bewohnern der Fluchtweg durch das Treppenhaus ins Freie versperrt. Die anrückenden Feuerwehrmänner holten die Bewohner über Steck- und Schiebeleitern von den Balkonen, da die Drehleiter, wegen einer Tiefgarage das Gebäude nicht anfahren und in Stellung gebracht werden konnte. Die Brandursache ist noch unklar.
Kreispolizeibehörde Viersen
- Leitungsstab / Pressestelle
Nachtrag zum Brand in Mehrfamilienhaus
Nettetal-Kaldenkirchen (ots) -
Die Spurensuche der Kriminalbeamten am Brandort auf dem Veilchenweg hat noch keine weiteren Erkenntnisse zur Brandursache gebracht. In einem offensichtlich frei zugänglichen Kellerraum hat ein Regal gebrannt, auf dem auch Farben oder Lacke gelagert waren. Der Brandort bleibt beschlagnahmt und wird in den nächsten Tagen von einem Brandsachverständigen eingehend untersucht werden./ah (200)
Kreispolizeibehörde Viersen
- Leitungsstab / Pressestelle -
Kellerbrand in Mehrfamilienhaus fordert Verletzte
Nettetal-Kaldenkirchen (ots) -
22 Hausbewohner, darunter 13 Kinder mussten am Sonntagabend in stationäre Krankenhausbehandlung gebracht werden, da sie Rauchgase eingeatmet hatten. Die Verletzten sind zwischen zwei und 67 Jahre alt. Lebensgefahr besteht nach bisherigem Erkenntnisstand der Polizei für keines der Opfer. Um 23:15 Uhr informierte die Feuerwehr die Leitstelle der Polizei über den Brand in einem fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus auf dem Veilchenweg. In dem Haus gibt es 15 Wohnungen, es sind 43 Personen amtlich gemeldet. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der ersten Streifenwagenbesatzungen drang dichter Rauch aus dem Treppenhaus nach draußen. Die Feuerwehr war damit beschäftigt, die Menschen aus dem Haus zu evakuieren, dies geschah teilweise über Leitern. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamtinnen und - beamten unterstützten die Feuerwehr bei der Rettung und sorgten durch verkehrsregelnde Maßnahmen und Sperrung der Ravensstraße dafür, dass die Einsatzfahrzeuge über einen Rettungskorridor freie Fahrt zum Einsatzort hatten. Nach Löschung des mutmaßlich im Keller des Hauses entstandenen Feuers und Lüftung des Hauses konnte ein Teil der Bewohner ab 01:50 Uhr wieder in seine Wohnungen zurückkehren. Das Ordnungsamt Nettetal kümmerte sich um die Menschen, deren Wohnungen unbewohnbar sind. Zwei Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Betroffenen. Eine Besichtigung des engeren Brandorts war in der Nacht nicht möglich. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Derzeit sind Beamte der Kriminalpolizei vor Ort mit der Spurensuche und - sicherung beschäftigt. Über das Ergebnis der Untersuchungen werden wir unaufgefordert nachberichten. Es ist derzeit nicht abschätzbar, wann mit ersten Ergebnissen gerechnet werden kann./ah (196)