Hallo,
Bei uns vor der Tür im Landschaftsychutzgebiet will die Rethmann-SARIA-Gruppe ihr Werk erweitern. Statt ins Industriegebiet oder den Chemiepark zu gehen, wo passende freie Flächen vorhanden sind, will Saria einen Wald roden und bisher unter Landschaftsschutz stehende Äcket betonieren.
Wir sind gerade dabei eine Bürgerinitiative zu gründen, weil viele Menschen in drei Stadtteilen betroffen sind. Skandalös ist vor allem die katastrophale Informationspolitik der Rethmann-Gruppe. Eben diese hatte an der selben Stelle 1989 einen Großbrand, der sechs Tage nicht zu löschen war. Vom Vorgänger sind noch mehr als 36 Tonnen krebserzeugendes Trichlorethyl im Boden. Allein diese Sanierung wird noch mehr als 20 Jahre dauern, sagte der zuständige Experte der Marler Zeitung.
Wir sind viele Anwohner, die fassungslos sind, weil wir fürchten, dass die Erweiterung wieder über die Köpfe von uns Bürgern hinweg entschieden sind.
Denn Saria hat Arbeitsplätze versprochen und die Mehrheit der Politiker in Marl wollen Saria grünes Licht geben.
Ich habe in den bisherigen Widerstand viel Geld, Kraft und Zeit investiert, wie viele andere Bürger auch.
Mir ist dabei klar geworden, dass wir nur etwas erreichen können, wenn diese Sache möglichst vielen Menschen bekannt ist und die Medien darüber berichten.
Auch wenn es sich zunächst um eine lokale Geschichte zu handeln scheint, geht es hier exemplarisch um den Widerstand von Bürgern, die ihre Stadt lieben, sich ehrenamtlich und sozial engagieren und die Lebensqualität im nördlichen Ruhrgebiet erhalten wollen.
Ich bitte Alle, sich ein eigenes Bild zumachen. Wenn Sie zu dem Ergebnis kommen, dass Sie uns Ihre Stimme geben können, handeln Sie bitte:
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