I.S.A.R. Germany bei internationaler Großübung „POLEX 2013“
Training zur Rettung von Menschen nach Erdbebenkatastrophen
Duisburg. (21.04.2013) Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany beteiligt sich in dieser Woche an der Großübung „POLEX 2013“ in Polen. 51 Bergungsspezialisten, Ortungstechniker, Rettungshundeführer
und Mediziner aus sieben Bundesländern (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Mecklenburg- Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg) werden dazu am Dienstag in die Region Zagan reisen. Dort wird auf einem ehemaligen Gelände der Sowjetarmee für den Ernstfall trainiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Suche, Rettung und medizinische Versorgung von Menschen nach Erdbebenkatastrophen sowie das Zusammenspiel der Rettungsteams aus verschiedenen Nationen.
Neben I.S.A.R. Germany beteiligen sich auch Teams aus Polen, Russland, Rumänien und Tschechien an der Übung. Dabei handelt es sich ausschließlich um Einheiten, die von der UNUnterorganisation INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) für internationale Einsätze zertifiziert wurden oder die eine entsprechende Zertifizierung anstreben. I.S.A.R. Germany hatte die entsprechende Prüfung durch die INSARAG im vergangenen September erfolgreich absolviert.
Bei dem Übungsgelände in Polen handelt es sich um die frühere Stadt Pstraze. Nach dem Abzug der Sowjetarmee hat das polnische Militär das Gelände übernommen und nutzt es inzwischen seit vielen Jahren als Trainings- und Übungsgelände. Hier stehen rund 300 Gebäude zur Verfügung, um´auch den Einsatz von Hilfsteams nach Naturkatastrophen zu üben.
P R E S S E M I T T E I L U N G
Noch besser für internationale Katastropheneinsätze gerüstet
Medizinisches Team von I.S.A.R.-Germany absolviert erfolgreich Speziallehrgang
Duisburg/Hünxe. (11.02.2013)
Das medizinische Team der Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R.
Germany ist jetzt noch besser für die Versorgung schwerverletzter Menschen bei Katastropheneinsätzen gerüstet. 18 Ärzte, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und
Pflegefachpersonal absolvierten am Wochenende in Hünxe erfolgreich einen so genannten PHTLS – Kurs. Dabei handelt es sich um den „Prehospital Trauma Life Support“. Dies ist ein weltweit verbreitetes Konzept zur Versorgung schwerverletzter Patienten, vor der Aufnahme in ein Krankenhaus. Zu dem Kurs gehörten ein theoretischer und ein praktischer Teil. Beide mussten mit Prüfungen abgeschlossen werden.
I.S.A.R. Präsidentin Daniela Lesmeister würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Bei den weltweiten Einsätzen seien die Teams immer wieder mit den tragischen Folgen von Naturkatastrophen konfrontiert, dazu zählten auch schwerste Verletzungen. „Deshalb ist es für uns besonders wichtig, bestmögliche Hilfe leisten zu können“, so Lesmeister. Der international anerkannte Kurs leiste dazu einen wesentlichen Beitrag.
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Spendenaktion der PARTNER APOTHEKEN zugunsten von I.S.A.R. Germany
Kleve/ Goch. „Es ist Weihnachten! Lassen Sie uns gemeinsam Gutes tun!“ Unter diesem Motto sammeln die PARTNER APOTHEKEN in Kleve und Goch den ganzen Dezember hindurch Spenden für „I.S.A.R. Germany“. Die Spendenaktion der Apotheken startet rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit am 1. Dezember und geht bis zum 31. Dezember 2012.
Alle Kunden, die im Dezember beim Erhalt der Apotheken Umschau 50 Cent spenden, unterstützen damit direkt die Katastrophenhilfe im In – und Ausland. Am Ende der Aktion verdoppeln die Apotheken anschließend den Erlös und übergeben diesen an Frau Dr. Daniela Lesmeister, Vorsitzende von I.S.A.R. Germany e.V..
Zu den teilnehmenden PARTNER APOTHEKEN in Kleve und Geldern gehören:
Adler Apotheke Grosse Str. 13, 47533 Kleve, Telefon 02821/23254
Flora Apotheke Materborner Allee 65, 47533 Kleve, Telefon 02821-74 637
Markt -Apotheke Hagsche Str.100, 47533 Kleve, Telefon 02821-18175
Dorf-Apotheke Waterkuhlstr. 48, 47574 Goch, Telefon 02823-1616
Löwen-Apotheke Am Markt, 47574 Goch, Telefon 02823-7226
P R E S S E M I T T E I L U N G
Hilfe für Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt
Klever Unternehmen unterstützt Hilfsaktion
Kleve (03.12.2012)
Bereits zum vierten Mal innerhalb der letzten zwei Jahre hat die niederrheinische Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany im größten Flüchtlingslager der Welt geholfen. Nach wie vor ist die Situation der vor der Hungerkatastrophe in Somalia geflüchteten Menschen sehr schlecht. Neben zahlreichen Medikamenten hat I.S.A.R. medizinische Ausrüstung ins Flüchtlingslager Dadaab gebracht. Diese dienen insbesondere der Versorgung von Frauen und Kindern, die oftmals auf ihrer Flucht missbraucht werden. Unterstützt wurde und wird die Hilfsorganisation von zahlreichen Partnern. So hat die Klever Metzgerei anlässlich der Verleihung des Unternehmerpreises 2011 die Spendenaktion „Helfen Sie uns zu helfen!“ für I.S.A.R. Germany gestartet. Der im letzten Jahr erzielte Spendenerlös soll nunmehr an die Organisation übergeben werden. Mit diesem Geld kann auch im nächsten Jahr wieder Unterstützung in Dadaab geleistet werden.
22.10.12 | Hilfe für Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt
< UN Prüfung bestanden. --> 11:02 Alter: 15 min
Kategorie: Alle, Einsatzberichte, Meldungen, Pressemeldungen, Veranstaltungen
--> Hilfe für Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt -->
I.S.A.R. Germany schickt Helfer nach Dadaab.
Bereits zum vierten Mal wird die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany ein Team ins größte Flüchtlingslager der Welt entsenden. „Wir haben die Menschen im kenianischen Dadaab nicht vergessen“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. Nach wie vor sei die Situation der vor der Hungerkatastrophe in Somalia geflüchteten Menschen sehr schlecht. Rund 70 Prozent der rund 160.000 Kinder im Land haben nach aktuellen Informationen noch nie eine Schule besucht. I.S.A.R. habe sich deshalb entschlossen, ein Schulprojekt für 6.000 Schüler zu unterstützen.
Außerdem wird I.S.A.R. erneut medizinische Ausrüstung ins Flüchtlingslager Dadaab bringen. Dazu zählen z.B. ein medizinisches Mikroskop und Fetaldoppler zur Überwachung der Herztöne von Ba-bys im Mutterleib. Beschafft werden soll auch eine Industriewaschmaschine für medizinische Wä-sche. Damit soll geholfen werden, die Hygiene in den medizinischen Einrichtungen des Flüchtlings-lagers zur verbessern. Die beiden I.S.A.R. Experten werden sich außerdem am Aufbau einer Kin-derkrankenstation beteiligen.
Die Hilfsaktion beginnt am 22.10.2012. Das I.S.A.R. Team wird von Frankfurt/Main nach Nairobi reisen.
Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany besteht Einsatztest der UN Erneut als „Medium Team" für internationale Rettungseinsätze klassifiziert Prüfer: I.S.A.R. Germany leistet hervorragende Arbeit
Duisburg/Weeze. (06.09.2012) Die Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany hat erneut den Einsatztest der Vereinen Nationen bestanden. Die Organisation wurde von der INSARG (Internati-onal Search and Rescue Advisory Group) wieder als so genanntes „Medium Team“ für internatio-nale Einsätze zertifiziert. Die INSARAG hat in den vergangenen Jahren Qualitätsstandards für Ein-heiten im Bereich der Suche und Rettung von verschütteten Menschen erarbeitet. In der INSARAG sind Organisationen des Katastrophenschutzes aus über 80 Ländern aktiv.
I.S.A.R. Germany ist seit 2004 Mitglied der INSARAG. Im Jahr 2007 hat die Hilfsorganisation erst-mals den kurz zuvor eingeführten Einsatztest als „Medium Team“ bestanden, als erste Nichtregie-rungsorganisation weltweit. Die Organisation war seitdem u.a. in Peru, Indonesien und Haiti im Einsatz. Mit der jetzt abgeschlossenen IER (INSARAG External Reclassification) musste die Hilfsor-ganisation I.S.A.R. turnusmäßig erneut beweisen, dass sie die Anforderungen der INSARAG weiter-hin erfüllt.
Der Leiter des Prüfer-Teams, Anders Oberg, erklärte, I.S.A.R. Germany sei im weltweiten Vergleich ein exzellentes Team. Dabei sei besonders hervorzuheben, dass die gesamte Arbeit ehrenamtlich geleistet werde. I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister zeigte sich über den erfolgreichen Ein-satztest erfreut: „Das gesamte Team hat hart dafür gearbeitet. In unzähligen Stunden ehrenamtli-cher Arbeit wurde geübt, die Ausrüstung Schritt für Schritt verbessert. In den Auslandseinsätzen der letzten Jahre konnten zudem viele Erfahrungen gesammelt werden. Oberstes Ziel ist für uns, Menschen in Not so schnell und so gut wie möglich helfen zu können.“
Seit Montag musste sich I.S.A.R. Germany vor INSARAG-Prüfern aus Großbritannien, Schweden, Österreich, Litauen, der Schweiz und der Türkei bewähren. Simuliert wurde ein Erdbeben der Stär-ke 7,8. Auf dem Gelände der „Training Base Weeze“ mussten an verschiedenen Schadensstellen mehrere verschüttete Menschen gerettet und medizinisch versorgt werden. Dabei wurden Ret-tungshunde, Horchgerät und Suchkamera eingesetzt, um die Menschen unter den Trümmern zu orten. Mit Betonkettensäge, Aufbruchhämmern und anderer schwerer Technik mussten sich die
Teams anschließend durch die Trümmer arbeiten, um an die Verletzten heranzukommen. Danach übernahmen die Notärzte und Sanitäter des Teams die medizinische Versorgung.
Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte aus sieben Bundesländern (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) an dem Test beteiligt. Für die Organisation waren zusätzlich 30 Helfer im Einsatz. Einige von Ihnen mussten zum Beispiel unter den Trümmern ausharren, um sich vom I.S.A.R. Team orten und retten zu lassen.
Über I.S.A.R. Germany
Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany e.V. wurde im Jahr 2003 gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von Rettungsspezialisten aus verschiedenen Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland. Spezialisiert ist I.S.A.R. Germany auf die Suche und Rettung von vermissten und verschütteten Menschen. Neben Rettungshundeteams setzt I.S.A.R. Germany auch mit modernster Technik ausgestattete Bergungsspezialisten ein. Ein weiterer Schwerpunkt ist die medizinische Betreuung von Menschen in Katastrophen- und Krisengebieten. Dafür stehen der Organisation Notfallmediziner und Rettungsassistenten zur Verfügung. Die Mitglieder der Hilfsorganisation arbeiten ehrenamtlich. Im Einsatz war I.S.A.R. Germany bislang u.a. nach den schweren Erdbeben in Pakistan (2005), Peru (2007), Indonesien (2009) und Haiti (2010). Im Jahr 2011 leisteten Teams der Organisation Hilfe in einem tunesischen Lager für Flüchtlinge aus Libyen. In Kenia waren Helfer im Einsatz, um Menschen zu versorgen, die vor der Hungersnot in Somalia geflohen waren.
I.S.A.R. HILFT
I.S.A.R. Germany setzt Hilfe für Flüchtlinge in Ostafrika fort
Duisburg. (20.04.2012)
Die Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany unterstützt weiter die Flüchtlinge im kenianischen Dadaab. Zwei I.S.A.R. Experten werden heute von Frankfurt nach Kenia fliegen. In der Hauptstadt Nairobi sollen zunächst rund zwei Tonnen Medikamente und Hilfsgüter für die Menschen im Flüchtlingslager gekauft werden, damit wird gleichzeitig die einheimische Wirtschaft unterstützt. Anschließend reist das Team ins größte Flüchtlingslager der Welt, dort leben zurzeit rund 500.000 Menschen.
Für die Flüchtlinge hatte I.S.A.R. bereits im vergangenen Jahr eine Hilfsaktion gestartet und fünf Tonnen Medikamente und Hilfsgüter in die Krisenregion gebracht. Dazu gehörte auch Ausstattung für die gynäkologische Behandlung von Frauen. Mit dieser Unterstützung war es möglich, im Flüchtlingslager ein Untersuchungszimmer einzurichten. Viele der Frauen im Flüchtlingslager waren auf ihrer Flucht vor der Hungersnot in Somalia sexuell missbraucht worden. Deshalb war es besonders wichtig, diese Behandlungsmöglichkeit zu schaffen.
Mit im Gepäck haben die I.S.A.R. Experten diesmal auch ein medizinisches Mikroskop. Sie wollen zudem die Verwendung der Hilfsgüter kontrollieren und prüfen, inwieweit I.S.A.R. in Zukunft weiter helfen kann. Dabei setzt die Organisation auf eine enge Zusammenarbeit mit der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Unterstützt
Vodafone spendet für Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany
Duisburg/Moers (03.02.2012) Mit rund 16.000 Euro unterstützt das Telekommunikationsunternehmen Vodafone die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany. „Dem Team gebührt die größte Hochachtung der Vodafone Belegschaft", so der Betriebsratsvorsitzende der Niederlassung West in Ratingen, Manfred Waczynski. Deshalb habe man sich auch entschieden, mit der Spende die wichtige Arbeit und die schwierigen Einsätze der Hilfsorganisation zu unterstützen. Der Betriebsratschef war auch Ideengeber der Spende.
Sven van Loenhout, der Leiter des I.S.A.R. Informations- und Lagezentrums (ILZ), bedankte sich bei der Übergabe des Spendenschecks in Moers ausdrücklich für die großzügige finanzielle Hilfe. Die Organisation finanziere sich ausschließlich über Spenden. Ohne Unterstützer wie Vodafone seien deshalb die weltweiten Einsätze nicht realisierbar. Die Vodafone-Spende wird laut van Loenhout direkt dazu beitragen, das Leid der Menschen in Katastrophen- und Krisengebieten zu lindern. Das Geld werde dazu genutzt, Ausrüstung für die Einsätze von I.S.A.R. Germany zu beschaffen und Kosten der Einsätze zu finanzieren.
Spezialisiert ist I.S.A.R. Germany auf die Suche und Rettung von vermissten und verschütteten Menschen. Neben Rettungshundeteams setzt I.S.A.R. Germany auch mit modernster Technik ausgestattete Bergungsspezialisten ein. Ein weiterer Schwerpunkt ist die medizinische Betreuung von Menschen in Katastrophen- und Krisengebieten. Dafür stehen der Organisation Notfallmediziner und Rettungsassistenten zur Verfügung. Die Mitglieder der Hilfsorganisation arbeiten ehrenamtlich. Im Einsatz war I.S.A.R. Germany bislang u.a. nach den schweren Erdbeben in Pakistan (2005), Peru (2007), Indonesien (2009) und Haiti (2010). Im Jahr 2011 leisteten Teams der Organisation Hilfe in einem tunesischen Lager für Flüchtlinge aus Libyen. In Kenia waren
Vodafone-Belegschaft spendet rund 16.000 Euro an
Nothilfe-Stiftung I.S.A.R. Germany
• Such- und Rettungsorganisation nutzt Betrag für weltweite Einsätze
• Spende kam aus innerbetrieblichen Gutachterhonoraren zusammen
Moers/Ratingen, 3. Februar 2012. Vodafone steht für Telekommunikation und
technische Kompetenz, aber auch für vielfältiges soziales Engagement. Das stellte die Belegschaft des Unternehmens nun in den Dienst der I.S.A.R. Germany Stiftung mit Sitz in Duisburg und Moers – die einzige deutscheNichtregierungsorganisation, die von der Uno-Unterorganisation INSARAG für internationale Such- und Rettungseinsätze zertifiziert ist. I.S.A.R. - das Kürzel steht für International Search and Rescue - arbeitet
ehrenamtlich und finanziert seine Hilfe allein durch Spenden. Vor Ort waren die Helfer etwa nach den schweren Erdbeben in Haiti (2010), Indonesien (2009) und Peru (2007). „Mit der Spende unterstützen wir die wichtige Arbeit des I.S.A.R.-Teams bei seinen äußerst schwierigen Einsätzen“, so Manfred Waczynski, Betriebsratsvorsitzender der Vodafone-Niederlassung West in Ratingen. „Die Feuerwehrleute und Rettungsexperten gehen an die Orte schlimmster Verwüstungen, die größtes menschliches Leid bedeuten. Das Team opfert für seine ehrenamtlichen Einsätze seine Freizeit und bezahlt teilweise seine Ausrüstung selbst. Dem I.S.A.R.-Team gebührt unsere größte
Hochachtung.“ Heute hat Vodafone-Betriebsrat Waczynski einen Scheck über 15 697 Euro an die Nothilfe übergeben, vertreten durch Sven van Loenhout, Leiter des I.S.A.R.-Informations- und Lagezentrums in Moers, sowie I.S.A.R-Vorstand Mark Rösen, aktiv im Einsatz als Rettungssanitäter.
Zusammengekommen war der Betrag durch Gutachterhonorare, die Vodafone im Rahmen seines innerbetrieblichen Ideenmanagements gewährt. Die Gutachter der von den Mitarbeitern eingesendeten Ideen und Verbesserungsvorschläge erhielten vom Unternehmen im letzten Jahr insgesamt 141.275 Euro. Einer guten Tradition folgend wird das Geld gesammelt, aufgeteilt auf die bundesweit acht Vodafone- Niederlassungen und den Zentralstandort Düsseldorf und jeweils für einen guten Zweck genutzt. Vodafone West spendet an I.S.A.R. – „zum zweiten Mal nach 2010“, so Waczynski, der auch Ideengeber für den konkreten guten Zweck in West war. „Wir wissen diese Spende sehr zu schätzen“, bedankte sich Sven van Loenhout bei der Scheckübergabe in Moers. „Denn wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden und sind daher auf Zuwendungen anderer angewiesen. Ohne Unterstützer wie Vodafone wären unsere weltweite Nothilfe nicht realisierbar.“ Die Spende werde unmittelbar dazu
beitragen, das Leid in Katastrophen- und Krisengebieten zu lindern. Spezialisiert ist I.S.A.R. auf die Suche und Rettung verschütteter und vermisster Menschen und tut das mit Rettungshundeteams, Bergungsspezialisten, die mit modernster Technik arbeiten,
Notärzten und Sanitätern. „Im Gepäck haben wir Arzneien und bewegen oft acht bis zehn Tonnen Ausrüstung“, so I.S.A.R.-Vorstand Rösen. Die Ausrüstung muss zum Einsatzort geflogen und weiter transportiert werden. „Das kostet. 2011 half I.S.A.R. in einem tunesischen Lager für Flüchtlinge aus Libyen und versorgte in Kenia Menschen aus Somalia, die vor der Hungersnot flüchteten.“ Das I.S.A.R-Team bekam von Vodafone noch weitere Unterstützung in Form von 20 Gratis-Handys. „Der Wunsch nach Mobilfunkgeräten kam direkt vom I.S.A.R.-Team, wir haben ihn sehr gern erfüllt“, so Stefan Schäfer, Regionalleiter Geschäftskundenvertrieb
von Vodafone West. „Bei Einsätzen gehen Handys verloren, und nicht jeder lokale Helfer besitzt eines.“ Van Loenhout: „Dabei sind Handys auf der ganzen Welt für die schnelle Kontaktaufnahme und Abstimmungen unverzichtbar. Zum Beispiel gibt es in den abgelegenen Gegenden weltweit nur Mobilfunk. Dieser Vorrat hilft uns gut weiter.“
„I need a Dollar“: Musiker Aloe Blacc unterstützt I.S.A.R.
Germany Duisburg. Bei seiner Tour durch Deutschland sammelt der US-amerikanische Musiker Aloe Blacc Geld für I.S.A.R. Germany. Bei den Konzerten in Mannheim, Frankfurt/Main, Köln und München können Besucher Fotos von dem Musiker gegen eine kleine Spende für I.S.A.R. Germany machen. „Wir freuen uns sehr über das Engagement von Aloe Blacc“, erklärt die I.S.A.R. Vize-Präsidentin Pia Abels. Der Musiker habe spontan seine Unterstützung zugesagt. Die während der Konzerte gesammelten Gelder fließen direkt in die Arbeit von I.S.A.R. Germany, konkret in die Beschaffung von Ausrüstung und die Finanzierung künftiger Einsätze.
Aloe Black ist ein Sänger, Soulmusiker und Rapper. Er wurde 1979 in Los Angeles geboren
und heißt mit bürgerlichem Namen Egbert Nathaniel Dawkins III. In Deutschland war er
im Jahr 2010 besonders mit seinem Titel „I need a Dollar“ erfolgreich. I.S.A.R. Germany ist ein Zusammenschluss von Rettungsspezialisten aus verschiedenen Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Die Organisation hilft bei humanitären und Naturkatastrophen besonderen Katastrophenlagen wie Einstürzen, Explosionen, Erdbeben, Flutkatastrophen. Spezialisiert ist I.S.A.R. auf die Suche und Rettung von verschütteten Menschen und die medizinische Versorgung von Katastrophenopfern. In den vergangenen Jahren waren die Teams der Organisation bereits in Pakistan, Peru, Indonesien und Haiti im Einsatz. In diesem Jahr liefen Hilfsaktionen für die von der Hungersnot betroffenen Menschen in Ostafrika und für Flüchtlinge aus Libyen.