I.S.A.R. HILFT
I.S.A.R. Germany setzt Hilfe für Flüchtlinge in Ostafrika fort
Duisburg. (20.04.2012)
Die Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany unterstützt weiter die Flüchtlinge im kenianischen Dadaab. Zwei I.S.A.R. Experten werden heute von Frankfurt nach Kenia fliegen. In der Hauptstadt Nairobi sollen zunächst rund zwei Tonnen Medikamente und Hilfsgüter für die Menschen im Flüchtlingslager gekauft werden, damit wird gleichzeitig die einheimische Wirtschaft unterstützt. Anschließend reist das Team ins größte Flüchtlingslager der Welt, dort leben zurzeit rund 500.000 Menschen.
Für die Flüchtlinge hatte I.S.A.R. bereits im vergangenen Jahr eine Hilfsaktion gestartet und fünf Tonnen Medikamente und Hilfsgüter in die Krisenregion gebracht. Dazu gehörte auch Ausstattung für die gynäkologische Behandlung von Frauen. Mit dieser Unterstützung war es möglich, im Flüchtlingslager ein Untersuchungszimmer einzurichten. Viele der Frauen im Flüchtlingslager waren auf ihrer Flucht vor der Hungersnot in Somalia sexuell missbraucht worden. Deshalb war es besonders wichtig, diese Behandlungsmöglichkeit zu schaffen.
Mit im Gepäck haben die I.S.A.R. Experten diesmal auch ein medizinisches Mikroskop. Sie wollen zudem die Verwendung der Hilfsgüter kontrollieren und prüfen, inwieweit I.S.A.R. in Zukunft weiter helfen kann. Dabei setzt die Organisation auf eine enge Zusammenarbeit mit der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Unterstützt
Vodafone spendet für Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany
Duisburg/Moers (03.02.2012) Mit rund 16.000 Euro unterstützt das Telekommunikationsunternehmen Vodafone die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany. „Dem Team gebührt die größte Hochachtung der Vodafone Belegschaft", so der Betriebsratsvorsitzende der Niederlassung West in Ratingen, Manfred Waczynski. Deshalb habe man sich auch entschieden, mit der Spende die wichtige Arbeit und die schwierigen Einsätze der Hilfsorganisation zu unterstützen. Der Betriebsratschef war auch Ideengeber der Spende.
Sven van Loenhout, der Leiter des I.S.A.R. Informations- und Lagezentrums (ILZ), bedankte sich bei der Übergabe des Spendenschecks in Moers ausdrücklich für die großzügige finanzielle Hilfe. Die Organisation finanziere sich ausschließlich über Spenden. Ohne Unterstützer wie Vodafone seien deshalb die weltweiten Einsätze nicht realisierbar. Die Vodafone-Spende wird laut van Loenhout direkt dazu beitragen, das Leid der Menschen in Katastrophen- und Krisengebieten zu lindern. Das Geld werde dazu genutzt, Ausrüstung für die Einsätze von I.S.A.R. Germany zu beschaffen und Kosten der Einsätze zu finanzieren.
Spezialisiert ist I.S.A.R. Germany auf die Suche und Rettung von vermissten und verschütteten Menschen. Neben Rettungshundeteams setzt I.S.A.R. Germany auch mit modernster Technik ausgestattete Bergungsspezialisten ein. Ein weiterer Schwerpunkt ist die medizinische Betreuung von Menschen in Katastrophen- und Krisengebieten. Dafür stehen der Organisation Notfallmediziner und Rettungsassistenten zur Verfügung. Die Mitglieder der Hilfsorganisation arbeiten ehrenamtlich. Im Einsatz war I.S.A.R. Germany bislang u.a. nach den schweren Erdbeben in Pakistan (2005), Peru (2007), Indonesien (2009) und Haiti (2010). Im Jahr 2011 leisteten Teams der Organisation Hilfe in einem tunesischen Lager für Flüchtlinge aus Libyen. In Kenia waren
Vodafone-Belegschaft spendet rund 16.000 Euro an
Nothilfe-Stiftung I.S.A.R. Germany
• Such- und Rettungsorganisation nutzt Betrag für weltweite Einsätze
• Spende kam aus innerbetrieblichen Gutachterhonoraren zusammen
Moers/Ratingen, 3. Februar 2012. Vodafone steht für Telekommunikation und
technische Kompetenz, aber auch für vielfältiges soziales Engagement. Das stellte die Belegschaft des Unternehmens nun in den Dienst der I.S.A.R. Germany Stiftung mit Sitz in Duisburg und Moers – die einzige deutscheNichtregierungsorganisation, die von der Uno-Unterorganisation INSARAG für internationale Such- und Rettungseinsätze zertifiziert ist. I.S.A.R. - das Kürzel steht für International Search and Rescue - arbeitet
ehrenamtlich und finanziert seine Hilfe allein durch Spenden. Vor Ort waren die Helfer etwa nach den schweren Erdbeben in Haiti (2010), Indonesien (2009) und Peru (2007). „Mit der Spende unterstützen wir die wichtige Arbeit des I.S.A.R.-Teams bei seinen äußerst schwierigen Einsätzen“, so Manfred Waczynski, Betriebsratsvorsitzender der Vodafone-Niederlassung West in Ratingen. „Die Feuerwehrleute und Rettungsexperten gehen an die Orte schlimmster Verwüstungen, die größtes menschliches Leid bedeuten. Das Team opfert für seine ehrenamtlichen Einsätze seine Freizeit und bezahlt teilweise seine Ausrüstung selbst. Dem I.S.A.R.-Team gebührt unsere größte
Hochachtung.“ Heute hat Vodafone-Betriebsrat Waczynski einen Scheck über 15 697 Euro an die Nothilfe übergeben, vertreten durch Sven van Loenhout, Leiter des I.S.A.R.-Informations- und Lagezentrums in Moers, sowie I.S.A.R-Vorstand Mark Rösen, aktiv im Einsatz als Rettungssanitäter.
Zusammengekommen war der Betrag durch Gutachterhonorare, die Vodafone im Rahmen seines innerbetrieblichen Ideenmanagements gewährt. Die Gutachter der von den Mitarbeitern eingesendeten Ideen und Verbesserungsvorschläge erhielten vom Unternehmen im letzten Jahr insgesamt 141.275 Euro. Einer guten Tradition folgend wird das Geld gesammelt, aufgeteilt auf die bundesweit acht Vodafone- Niederlassungen und den Zentralstandort Düsseldorf und jeweils für einen guten Zweck genutzt. Vodafone West spendet an I.S.A.R. – „zum zweiten Mal nach 2010“, so Waczynski, der auch Ideengeber für den konkreten guten Zweck in West war. „Wir wissen diese Spende sehr zu schätzen“, bedankte sich Sven van Loenhout bei der Scheckübergabe in Moers. „Denn wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden und sind daher auf Zuwendungen anderer angewiesen. Ohne Unterstützer wie Vodafone wären unsere weltweite Nothilfe nicht realisierbar.“ Die Spende werde unmittelbar dazu
beitragen, das Leid in Katastrophen- und Krisengebieten zu lindern. Spezialisiert ist I.S.A.R. auf die Suche und Rettung verschütteter und vermisster Menschen und tut das mit Rettungshundeteams, Bergungsspezialisten, die mit modernster Technik arbeiten,
Notärzten und Sanitätern. „Im Gepäck haben wir Arzneien und bewegen oft acht bis zehn Tonnen Ausrüstung“, so I.S.A.R.-Vorstand Rösen. Die Ausrüstung muss zum Einsatzort geflogen und weiter transportiert werden. „Das kostet. 2011 half I.S.A.R. in einem tunesischen Lager für Flüchtlinge aus Libyen und versorgte in Kenia Menschen aus Somalia, die vor der Hungersnot flüchteten.“ Das I.S.A.R-Team bekam von Vodafone noch weitere Unterstützung in Form von 20 Gratis-Handys. „Der Wunsch nach Mobilfunkgeräten kam direkt vom I.S.A.R.-Team, wir haben ihn sehr gern erfüllt“, so Stefan Schäfer, Regionalleiter Geschäftskundenvertrieb
von Vodafone West. „Bei Einsätzen gehen Handys verloren, und nicht jeder lokale Helfer besitzt eines.“ Van Loenhout: „Dabei sind Handys auf der ganzen Welt für die schnelle Kontaktaufnahme und Abstimmungen unverzichtbar. Zum Beispiel gibt es in den abgelegenen Gegenden weltweit nur Mobilfunk. Dieser Vorrat hilft uns gut weiter.“