Stoppt die HUNDESTEUER
15.6.12
Sehr geehrter Herr Wiebold,
Hier in Marl und auch in einigen Nachbarstädten wie z. B. Herten und Dorsten wird die beliebte Hundesteuer von bei uns z. Zt. 79,20 EUR auf 109,20 EUR erhöht. Das sind satte 30 EUR mehr für was???? Die Kassen der Kommunen sind doch ständig leer und deshalb bat die Stadt uns Büger um Sparvorschläge bzw. Einnahmequellen. Es dauerte auch nicht lange und schon waren die Hundegegner für die Anhebung der Hundesteuer und die Stadt hat diesen Vorschlag dankend angenommen. So einfach kann Politik sein, wenn kein Geld mehr da ist erhöhen wir einfach die Steuer, die nicht jeden betrifft, sondern nur diese, die sich "Luxusgüter" leisten können. Ja, Hunde sind Luxusgüter und nicht wie es eigentlich ist, nämlich ein Familienmitglied. Es gibt hier weder ausgewiesene Waldwege (wie z. B. für Pferdebesitzer üblich) oder Hundewiesen/ -plätze wie in anderen Städten vorhanden oder die sog. Kotbeutelstationen, sondern wir Hundehalter gehen in ein Geschäft und kaufen uns diese dort und zahlen somit auch wieder Mehrwertsteuer. Wenn jemand auf die Idee kommen würde eine Fahrradsteuer zu erheben, denn von irgendwas müssen ja auch Fahrradwege gebaut werden, dann würden alle auf die Barrikaden gehen nur wir Hundehalter sollen alles wortlos schlucken. Wenn man sich als Hundehalter outet wird man schon als "ach wieder so einer, der auf den Gehweg/Spielplatz kac... l" abgestempelt. Hat sich mal jemand Gedanken gemacht wieviel Steuern und Jobs durch Tierarztbesuche, Hundeschulen, Zoofachgeschäften usw. eingenommen bzw. geschaffen werden???? Man sieht immer nur das Schlechte. Leider! Es gibt aber, da muss ich leider auch den Gegnern zustimmen immer wieder schwarze Schafe, die es tatsächlich nicht für nötig halten, wenn ihr Hund mal (und das nur, weil der Halter wahrscheinlich nicht häufig genug raus geht) auf dem Gehweg sein Geschäft verrichtet hat dieses zu entfernen. Da finde ich eine Strafe auch für angebracht, aber es werden dem Hundehalter genügend Pflichten auferlegt wie z. B. einen gebührenpflichtigen Sachkundenachweis (die sog. 40/20 Regelung) oder eine Haftpflichtversicherung oder eine Chippflicht/Kennzeichnugnspflicht. All dies spült Steuern in die Kassen, also warum denn noch mehr???? Es wird soweit kommen, dass viele Tiere einfach ausgesetzt oder bei den Tierheimen abgegeben werden und dann sind es wieder die leider ständig überfüllten Tierheime, die nur einen kleinen Teil von den Hundesteuereinnahmen der Stadt erhalten und den Rest aus Spenden erbetteln müssen, sich um den Unterhalt für den nicht mehr bezahlbaren treuen Begleiter kümmern müssen und das leider meistens jahrelang. Ich hätte nichts gegen eine Abgabe, die voll in die Kassen der Tierheime geht. Denn sind wir doch mal ehrlich, ich habe noch nie jemanden von der Stadt gesehen, der die Hundehaufen beseitigt. Wenn das so ist müßte man auch alle Jugendcliquen und Obdachlose von den öffentlichen Wegen entfernen, denn diese lassen ihren Müll wie z. B. Bier- /Schnapsflaschen, Zigarettenkippen/- schachteln, leere Plastiktüten usw. einfach liegen. Es kommt hier zu einem "jeder gegen jeden" Gehetze. Ist das der Sinn der Stadt für deren Bürger?? Wir sind viel mit unseren beiden Bordeaudoggen am Kanal unterwegs und dort trifft man natürlich auch "Andersgesinnte". Gemeint sind die Jogger, Fahrradfahrer, Nordic walker uws.) Wir lassen unsere Hunde dort auch frei laufen, aber wenn sich uns jemand nähert leinen wir diese natürlich an schon alleine deswegen, weil es ja auch Menschen gibt die schlicht und ergreifend Angst vor Hunden haben, aber Sie wären überrascht mit welcher Selbstverständlichkeit diese Personen den gesamten Weg für sich einnehmen und wir uns mit unseren Hunden in die Botanik verdrücken müssen. Denn die wenigsten Nichthundehalter nehmen auch mal Rücksicht auf uns. Die Jogger z. B. dürfen auch nicht einfach weiter rennen, sondern müssen entweder einen Bogen machen oder die Geschwindigkeit verringern. (wie das Koblenzer OLG urteilte) Die "Froschpiekser" (Nordic walker) gehen sowieso 2-reihig weiter, denn sonst ist die Unterhaltung ja in Gefahr und es gibt auch bestimmt keinen Hund, der evtl. ängstlich oder ggf. sogar aggressiv auf Stöcke reagiert. Nein, da wird weiter ausgeholt und weiter "gestochen" und die Fahrradfahrer (auch gerade die, die sich uns von hinten nähern) halten es nicht mal für nötig sich mit einem Klingeln bemerkbar zu machen. Sorry, aber der liebe Gott hat uns hinten leider nicht mit Augen ausgestattet, ihr Fahrrad jedoch (nach dem Straßenkodex Art. 68) mit einer Klingel. Wenn jeder nur ein bißchen Rücksicht auf seine Mitmenschen (auch die mit Hund!) nehmen würde wäre alles doch viel schöner...(aber ich träume dann mal weiter ;0)
Aber jetzt endlich zu meiner Bitte. Das Tiermagazin Dogs sowie der Deutsche Tierschutzbund, der VDH und Tasso haben eine Initiative gegen die Hundesteuer gegründet. Stoppt die Hundesteuer! Der Hintergrund dazu ist die Klage der Rechtsanwälte, die für die Abschaffung der Hundesteuer (wie bereits in vielen anderen Ländern schon geschehen) kämpfen. Dazu benötigen sie unsere Stimmen/Unterschriften um das öffentliche Interesse zu belegen. Die detaillierten Informationen stehen unter www.dogs-magazin.de. Leider sind noch nicht sehr viele Stimmen eingegangen, weil meiner Meinung nach zu wenig "Werbung" gemacht wurde. Wäre es Ihnen möglich uns Hundehalter auf Ihrer Seite zu unterstützen und vielleicht einen kleinen Beitrag mit dem Hinweis der Initiative zu erstellen? Wir wären Ihnen überaus dankbar dafür, denn leider sind nicht sehr viele bereit zu helfen. Die Bildzeitung hat auch abgelehnt und wir haben hier in unserem Gebiet schon Zettel bei Tierärzten und in Zoofachgeschäften verteilt. Unschön ist aber das entfernen der Zettel an öffentlichen Infoständen. (hier schon mehrmals passiert)
Ich hoffe Ihnen nicht allzu viel Zeit mit meinen Ausschweifungen geraubt zu haben und würde mich über eine Nachricht freuen.
Mit freundlichen Grüßen
( Name der Redaktion bekannt )
Reaktion
Hallo Herr Wiebolt
bin gerade mal wieder über den Artikel mit den Hundsteuern gestolpert.
Das beste zum Thema was es hier in Duisburg in den Zeitungen gegeben hat.....
.....die Stadt Duisburg sucht Sponsoren die bis zu 300€ für eine Hundekotbeutelstation bezahlen sollen.
Was passiert hier mit den Hundesteuern? Es ist ja schon schlimm genug das ich für ein Familienmitglied (was der Hund für mich ist) Steuern zahlen muss.
Ach ja... und die Hundebesitzer die die Hinterlassenschaften liegen lassen mecker ich auch immer an. Sie wollen ja schliesslich auch nicht in den Scheiss meiner Hunde tretten.
Mit freundlichen Grüssen ( Name der Redaktion bekannt )
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Sehr geehrter Herr Wiebold,
die Hundesteuer ist eine viel umstrittene Sache.
Auch bei uns in Gevelsberg zahlen wir diese Hundesteuer.
Jedoch muß ich sagen, befinden sich im Park und am
Ennepe-Strand (in Stadtnähe) Hundekotbeutel-Spender,
zumindest ein Paar .
Allerdings ist mir bekann, dass ein Minimum von dem Geld
was durch die Hundesteuer in der Stadtkasse klingelt auch
dafür ausgegeben wird, z.B. den Kot vom Bürgersteig zu
entfernen, den allzu bequeme Hundebesitzer einfach dort
liegen lassen und wärend der Hund noch ka...t einfach
pfeifend in eine andere Richtung sieht. .
Es wird doch immer gejammert wir hätten zu viele arbeitslose
Menschen. Wie wäre es mit einem € 1,- Job gegen den Hundekot
auf unseren Bürgersteigen, dann würde die Hundesteuer sinnvoll
genutz !!!
Der dritte Berichtschreiber auf Ihrer Seite meint wohl er wäre
es.
Wenn die Wiese der freiwilligen Feuerwehr als Hundeklo benutzt
wird, sollte uns allen klar werden, dass seine Stadt zwar Hundesteuer
einnimmt, aber nicht bereit ist eine Hundewiese zu stellen, geschweige
denn Hundekotbeutel-Spender.
Die Stadt Hagen/Westfalen hat da etwas ganz tolles gemacht.
In Hagen-Haspe gibt es einen ganz großen Park, dort können die
Kinder auf einem super-genialen Kinderspielplatz spielen, des weiteren
gibt es noch große Fußballplätze, kleine Plätze, Plätze für Beach-Volleyball,
einen Kiosk zum Kaffeetrinken und Eisessen, einen Platz für Modellflugzeuge
und last but nocht least einen eingezeunten Hundeplatz, wo die Hunde frei
laufen könne, jedoch keine Spaziergänger oder Jogger belästigt werden.
Dort gibt es auch einen Spender für Hundekot-Beutel mit direkt anhängendem
Mülleimer zur Entsorgung.
einfach super toll.
Wenn die Hundesteuer dann auch den Hunden und Hundehaltern zu gute kommt,
dann zahle ich sie gerne, ansonsten bin auch ich strickt gegen die Hundesteuer !!!
Es gibt ja auch keine Katzensteuer für Freigänger, denn die ka....en ja auch da hin
wo sie wollen.
Ganz viele Grüße an Sie Herr Wiebold und
an die vielen Hundehalter (mit Kotbeutelchen) ( Name der Redaktion bekannt )
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Beitrag zur Hundesteuer-Abschaffung
Gejammer auf hohem Niveau!
Ich bin als Kind in Krefeld mit Hunden, Katzen und Pferden groß geworden. In jahrzehntelangen Berufsjahren war gar nicht daran zu denken, allein zeitlich einem solchen Geschöpf ein entsprechendes Umfeld zu bieten. Vor 2 Jahren konnten meine Frau und ich uns diesen Traum erfüllen und haben uns einen äußerst seltenen, lieben und gelehrigen Hund aus einer erstklassigen Zucht erworben.
Seitdem konfrontiert mit der heutigen Praxis der “Hundewelt” zwischen uns Menschen – ich bin entsetzt!!! Nicht nur das jeder “Idiot” sich auf der Straße ein Geschöpf kaufen kann, wie Blumen um die Ecke, sondern auch die Unzulänglichkeit vieler Hundebesitzer im Umgang damit. Verdreckte Straßen und Parks sprechen Bände von unzulänglichen Hundehaltern und leidenden Tieren. Die Idee vom Spielzeug, das all zu oft im Tierheim endet, muss in meinen Augen anders reglementiert werden – vor allem auch zum Schutz der Tiere.
Selbst wenn es helfen würde die Hundesteuer um das zehnfache zu erhöhen! ( Name der Redaktion bekannt )
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Sehr geehrter Herr Wieboldt,
es wäre mein Anliegen, dem Verfasser o.a. Berichtes den Vorschlag zu unterbreiten, sich mit Schaufel und Eimer zu bewaffnen und das Gelände hiesigen der Freiwilligen Feuerwehr von den Hinterlassenschaften seiner "Familienmitglieder" zu säubern.
Leider geht er zu sehr von sich aus und gibt nur "einigen schwarzen Schafen" die Schuld, die aber oft in der Mehrzahl sind und auch hier in der Nähe Parkwege zu Hundeklos verkommen lassen.
Von einen Radfahrer oder Jogger bin ich allerdings noch nie angekläfft oder vielleicht sogar gebissen worden.
mit freundlichem Gruß ( Name der Redaktion bekannt )